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Rund um's Bier

Met Herstellung

Hab ja schonmal über MET Herstellung gepostet, ABER ich werde wahrscheinlich keins brauen, da mir einfach als Ottonormalbürger das Geld fehlt um "nur" Bier zu brauen, da guter Honig verdammt teuer wird, obwohl ich so meine Quellen besitze. *gg* (eigentlich ist nur mein Opa Imker) Aber trotzdem ich glaube, ich mach mir höchstens meinen eigenen Schnaps, also reinen alkohol mit früchten etc. mischen, sowas kann ganz schön geil schmecken. Rezepte usw. gibts ja im Internet zuhauf.

mfg,
NM.
13.5.06 19:49


Zusammenfassung der Sechserpacks

Irgendwie ist mir des etz eingefallen, dass ich mal einen Eintrag über die Sixpacks schreiben könnte, also welcher wirklich gut ist und welcher nicht.

ALSO,

1. Warsteiner Lemon = des beste überhaupt! RADLER IST GOLD!!


2. Warsteiner Cola = Nicht so mein Ding, ich mag kein Cola-Weizen.


3. Cab flavoured dragon = Wie des auch immer richtig heißt, es schmeckt ganz gut.



4. Becks Green Lemon = nicht so überragend, mehr so "künstlich".


5. Warsteiner Orange = najaaaaa, schmeckt ehrlich gesagt beschiessen und wurde deshalb auch eingestellt, glaub ich zumindest, hab es bis jetzt nimmer gesehen.


6. Becks Pils = Kein wirklich gutes Pils, da mag ich ein unbekannteres mehr, wie z.B. Autenrieder aus dem dillinger Landkreis.


7.Veltins Cola = so wie Warsteiner cola


8.Veltins Lemon = da ist irgendwie Warsteiner besser

9.Veltins energy = schmeckt seltsam aber irgendwie auch gut.


Noch was, ich rate alle ab irgendwelche Alkopops zu drinken,


1. Sind die verdammt teuer.
2.Sind die ungesünder als Bier.
3.Absoluter fettmacher durch mehr Zucker als Cola
4.Und sind viel zu künstlich!!!!


Da empfehle ich und beteiligt euch bei der Aktion,


!!!!!!BIERTRINKER GEGEN ALKOPOPS!!!!!!

Prost,
Bierkameraden,
NM.
3.5.06 15:42


Met Herstellung - Bier aus dem Mittelalter!

Zur Herstellung benötigen Sie zunächst einmal eine Gärflasche. Diese gibt es in Glas und aus Kunststoff. Wir empfeh-
len 10 Liter Glasballons.Ganz wichtig ist ein Gäraufsatz mit einem passenden Gummistopfen, denn beim Gärprozeß
entsteht ja Kohlendioxid und das muß irgendwo raus. Gleichzeitig muß aber verhindert werden, daß die Außenluft nach
innen dringt, inklusive schädlicher Mikroorganismen, die den Gärprozeß stören können. Übel wären beispielsweise
Essigbakterien, die von winzig kleinen Fruchtfliegen transportiert werden, dann setzt sich der entstandene Alkohol
direkt in Essig um und das wäre doch zu schade. Der Essig ist übrigens die weitere Abbaustufe des Zuckers, aber
durch den Gäraufsatz läßt sich dieser Prozeß gut verhindern. Der Gäraufsatz funktioniert im Prinzip wie ein Siphon von
ihrem Spüloder Waschbecken, dadurch daß immer etwas Flüssigkeit drin steht, wirkt er wie ein Ventil. Das Schmutz-
wasser kann ungehindert abfließen, aber die üblen Gerüche aus der Wasserleitung können nicht heraus. Gäraufsätze
für die Weinherstellung gibt es einerseits in Glasausführung, andererseits aber auch in Kunststoff, diese sind dann
erheblich preiswerter. Dann brauchen Sie noch einen größeren Topf und übliche Haushaltsgegenstände und natürlich
die Hefe, aber das können Sie jetzt dem Rezept entnehmen.

Sie benötigen folgende Zutaten:
· 5 * Gläser Bienenhonig oder 2,5 kg
· 4 l Wasser
· 1 l Apfelsaft
· 20-30 g Apfelsäure
· 1 geriebenen Apfel oder 5g Weizenmehl
· 2 TL Reinlecithin P oder eine entsprechende Menge Hefenährsalz
· Reinzuchthefe

Infos:
Der Met, hergestellt nach unseren Rezepturen, orientiert sich nicht an den gesetzlichen Bestimmungen zur gewerb-
lichen Produktion von Honigwein. Reinlecithin P: Das Lecithin sorgt wie das Hefenährsalz dafür, daß die Hefe sich
besser entwickelt. Reinzuchthefe: Wir empfehlen solche, die zur Herstellung schwerer Weine, z.B. Madeira, Burgunder,
Sherry oder auch Portwein, geeignet sind. Wir kamen sehr gut mit Burgunder klar, aber das ist auch eine Geschmacks-
sache, denn die Art der Hefe nimmt auch Einfluß auf das Aroma bzw. Bouquet. Trübstoffe: Der geriebene Apfel oder
wahlweise das Mehl sorgen dafür, daß sich die Hefe im Substrat besser verteilt und erleichtern das Aufsteigen des
während der Gärung entstehenden Kohlendioxids. Apfelsäure: Anstelle von Apfelsäure können Sie auch Milchsäure
verwenden. Tip: Der Honig muß nicht unbedingt qualitativ der beste sein, ein preiswerter reicht aus.Fehlgärungen:
Um Fehlgärungen zu vermeiden, müssen Sie auf absolute Hygiene achten. Spülen Sie alle Gerätschaften vor dem
Gebrauch mit kochendem Wasser. Außerdem sollten Sie gerade als Meteinsteiger regelmäßig den Geschmack ihres
Weines testen. So merken Sie frühzeitig, wenn er sich nicht wie gewünscht entwickelt.

Herstellung:
Zunächst erwärmen Sie den Honig in einem Wasserbad auf einer Elektroplatte oder auf dem Gasherd auf niedrigster
Hitze, lassen Sie sich da ruhig etwas Zeit und rühren Sie, damit der Honig überall gleichmäßig erwärmt wird, um. Bitte
nicht höher als 40°C. Wir empfehlen Ihnen dies mit dem Thermometer zu kontrollieren, denn eine höhere Temperatur
könnte dem Aroma des Honigs schaden. Dann geben Sie den Honig unter ständigem Rühren in die ebenfalls auf 40°C
erwärmte Wasser-Apfelsaft-Mischung hinein. Jetzt nehmen Sie eine halbe Tasse von dieser Mischung ab und lösen
darin das Lecithin auf. Zusammen mit der Apfelsäure geben Sie das nun wieder in die Honiglösung zurück. Zuallerletzt,
wenn alles auf etwa 20°C abgekühlt ist, fügen Sie die Hefe hinzu. Die Abkühlung ist wichtig, denn die empfindlichen
Hefepilze können bereits bei einer Temperatur über 28°C absterben. Geben Sie jetzt noch den geriebenen Apfel
hinein und füllen das Ganze in einen ca. 10 Liter fassenden Ballon. Verschließen Sie ihn mit dem Gäraufsatz und stellen
Sie ihn an einen schattigen, warmen Ort. Das kann durchaus auf dem Küchenschrank sein, da können Sie ihn auch gut
beobachten. Die Gärung funktioniert am besten zwischen 20 und 25°C. Die Hauptgärung dauert etwa 7 bis 20 Tage,
währenddessen bildet sich reichlich CO2. Dabei empfiehlt es sich, den Ballon anfangs täglich, dann ein- bis zweimal in
der Woche zu schwenken, das beschleunigt die Reife.

In der etwas ruhigeren Nachgärphase, die kann bis zu zwei Monate dauern, verlangsamt sich dann die CO2 Entwick-
lung, weil der größte Anteil des Zuckers bereits vergoren ist. Wenn die Gärung weitgehend zum Stillstand gekommen
ist, d.h. kein Kohlendioxid mehr heraussprudelt, dann können Sie den Met von der Hefe abziehen, und das geht am
besten mit einem Schlauch, in den Sie unten eine Kerbe eingeschnitten haben, damit er sich im Falle des Falles nicht
am Boden festsaugt. Der Schlauch sollte so lang sein, daß er mindestens 10 cm unter den Flaschenboden reicht, z.B.
auf den Küchentisch. Stellen Sie die Flasche dazu etwas erhöht ab und saugen den Met mit dem Mund von unten an,
dann läuft er von selbst aus der Flasche heraus. Achten Sie darauf, daß das Schlauchende nicht in die Hefeschicht am
Boden des Gärballons reintaucht, d.h. halten Sie das Ende etwa 1 bis 2 cm über den Flaschenboden.Sie können den
Met jetzt schon trinken, er schmeckt ausgesprochen spritzig, weil er noch ein wenig perlt, man kann ihn als eine Art
Federweißer ansehen.Vorsicht: Diesen noch leicht gärenden Met dürfen Sie auf keinen Fall auf gewöhnliche Flaschen
ziehen. Durch die Nachgärung entsteht ein Druck auf den Flaschen, der diese explodieren läßt. Nur spezielle Sekt-
flaschen mit Bodenkegel halten dem Druck bei entsprechender Verkorkung stand. Lassen Sie sich am besten in einem
Kellereifachbetrieb beraten.Wollen Sie den Met länger aufbewahren, dann empfiehlt es sich, nachdem Sie ihn von der
ersten Hefe abgezogen haben, ihn noch einmal nachgären zu lassen. Vergessen Sie aber dann nicht den Gäraufsatz.
Nach etwa 1 bis 2 Monaten ist der Met dann reif. Es macht nichts aus, wenn er danach zunächst noch trüb ist. Seine
wunderschöne goldgelbe Farbe kommt aber erst voll zur Geltung, wenn er geklärt ist. Dafür brauchen Sie keine auf-
wendigen Geräte, dies geschieht weitestgehend automatisch durch Stehenlassen. Das dauert noch mal so etwa
3 bis 4 Wochen. In dieser Zeit sinken die Schwebstoffe langsam nach unten und sammeln sich ebenfalls am Boden an.

Jetzt können Sie den Met mit dem Schlauch, wie eben gezeigt, auf kleinere Flaschen füllen.Wichtig ist auch ein
ordentliches Verkorken. Hierfür können Sie entweder einen Korken mit Griffteil verwenden, die gibt es aus Kunststoff
oder aus Naturkork oder auch einen Spitzkorken. Mit einem kräftigen Gummihammerschlag können Sie auch hiermit
die Flasche perfekt verschließen. Es geht aber auch zur Not in Mineralwasserflaschen mit Schraubverschluß oder
Obstflaschen mit switch-off-Deckel, die Haltbarkeit wird dadurch sogar verlängert.Tip: Soll der Met auf normale
Flaschen gefüllt werden, muß er unbedingt durchgegoren sein. Man kann dies leicht feststellen, indem man eine
Flasche zur Probe füllt, diese wie vorgesehen verkorkt, eine Schnur um den Flaschenhals bindet und die Flasche
damit in die Nähe einer Wärmequelle, z.B. einer Heizung , hängt. Bleibt der Korken an seinem Platz, kann der Met
gefüllt werden. Treibt der Korken heraus, muß noch weiter vergoren werden. In einem dunklen Raum gelagert, hält
sich der Met mit Korken bis zu einem halben Jahr, darüber hinaus sollte man ihn schwefeln und dazu gibt es Schwefel-
tabletten. Ich, Jean Pütz, vertrage dieses Mittel nicht besonders gut, aber wenn Sie mögen, probieren Sie es aus.

Herstellung einer Propolis-Tinktur
30g Rohpropolis oder Propolis-Extrakt-Pulver, 60g eines 96%igen medizinischen Alkohols Gereinigtes Propolis tiefge-
frieren und anschließend in einer elektrischen Kaffeemühle fein vermahlen. Das so gewonnene Pulver oder das
Propolis - Extrakt-Pulver mit dem Alkohol auf-füllen. Die Mischung 14 Tage verschlossen bei Zimmertemperatur stehen
lassen, pro Tag ein- bis zweimal schütteln.Danach die Tinktur durch einen Papierfilter abfiltrieren und in eine Flasche
abfüllen. Haben Sie Geduld, die Tinktur sickert im absoluten Zeitlupentempo hindurch. Der Vorgang kann mehrere
Stunden in Anspruch nehmen.Vor jedem Gebrauch der Tinktur den Inhalt der Flasche gut aufschütteln.

so hab ich's gelesen iauf der Imkerhomepage, ist ein Versuch wert, ich werde das auf jedenfall mal machen und darüber dann berichten.
11.3.06 19:18





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